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Roisdorf - "oss Dörp"!

Herzlich willkommen bei den Heimatfreunden Roisdorf!

Sie finden hier allerhand Historisches und Aktuelles zu unserem Heimatort im Vorgebirge - und natürlich auch manches zu unserem Verein und seinen Aktivitäten.

Der Junggesellenverein in Aktion

Corona-bedingt musste in den Jahren 2020 und 2021 das gesamte Maifest, nicht nur in Roisdorf, ausfallen. Immerhin platzierte der Junggesellenverein „Echte Fründe“ einen kleinen, aber feinen Maibaum am gewohnten Ort auf dem Dorfplatz vor der Pfarrkirche – dies als Zeichen dafür, dass die Pandemie das Orts- und Vereinsleben nicht besiegen wird. Denn das Maibrauchtum ist hier seit langem dessen fester Bestandteil.

Bereits im 19. Jahrhundert fanden sich, wie Ortsvorstehers Wilhelm Rech in seiner Chronik beschrieb, die heiratsfähigen Jünglinge Roisdorfs alljährlich zur sog. „Reih“ zusammen, um die Maiaktivitäten zu organisieren. Meist für den Ostermontag setzte man das „Mailehen“, also die Versteigerung der jungen Mädchen an. „Der Ansteicher (Ersteigerer) durfte dann das betreffende Mädchen im Laufe des Jahres zum Tanze führen, selbstverständlich mit Ihrer Einwilligung. Bekam der betreffende Jüngling einen Korb, dann brauchte er für den Spott nicht zu sorgen. Kam ihm aber ein anderer ins Gehege, dann setzte es in der Regel blutige Köpfe ab. Der Rest der Mädchen wurde zusammen ausgestellt. Wer diese dann ansteicherte (ersteigerte), hatte die Wahl und auch die Qual. Am ersten Mai wurde den Mädchen, wo sie wohnten, einen grünen Mai auf das Dach gesteckt. Und an einem Sonntage im Mai wurde das Maispiel (Tanzmusik) abgehalten“.

Junggesellenverein "Gemütlichkeit"

Unser Bild aus der Zeit um 1950 zeigt den Junggesellenverein „Gemütlichkeit“, dessen Mitglieder fast nur im „Dörp“, also in der Brunnenstraße beheimatet waren, und mit Johann Cronenberg einen Altmeister im Fähndelschwenken in ihren Reihen hatte.

Mehr über das reiche Maibrauchtum in Roisdorf einst und heute erfahren Sie hier.

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