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Gewinn-Nummern der Verlosung 2016

Bratfertige Martinsgänse und Warengutscheine!

Die Gewinn-Nummern werden bei der öffentlichen Verlosung im Pfarrheim St. Clara am 11. November 2016 ermittelt.

Gegen Vorlage der entsprechenden Martinslose erhalten Sie bis zum 30. November 2016 in der Katholischen Kindertagesstätte in der Heilgersstraße, neben der Kath. Pfarrkirche St. Sebastian, Gutscheine, die Sie bei Roisdorfer Einzelhändlern bzw. Gewerbetreibenden einlösen können.

Gutscheine über bratfertige Martinsgänse (oder deren Gegenwert in Fleisch- oder Wurstwaren) entfallen auf folgende Nummern:

0246 0635 1043 1566 1723
1976 2060 2116 2140 2199
2298 2394 2441 2715 2820
3013 3534 3547 3933 4131
4196 4355 4422 4590 5009
5017 5165 5819 6154 6172

Über Einkaufsgutscheine im Wert von 10,- € können sich die Besitzer dieser Nummern freuen:

0122 0132 0142 0636 1169
1172 1376 1847 2000 2079
2443 2618 2656 2877 3001
3052 3461 3630 3934 4062
4175 4445 4540 4628 4702
5621 5679 5707 5960 6055
6064 6078 6133 6213 6216

Zum Trost, falls Sie doch nichts gewonnen haben sollten, hier ein humorvolles Martinsgedicht von Wilhelm Busch:

Unbeliebtes Wunder

In Tours, zu Bischof Martins Zeit,
Gab's Krüppel viel und Bettelleut.
Darunter auch ein Ehepaar,
Was glücklich und zufrieden war.
Er, sonst gesund, war blind und stumm;
Sie sehend, aber lahm und krumm
An jedem Glied, bis auf die Zunge
Und eine unverletzte Lunge.

Das paßte schön. Sie reitet ihn
Und, selbstverständlich, leitet ihn
Als ein geduldig Satteltier,
Sie obenauf, er unter ihr,
Ganz einfach mit geringer Müh,
Bloß durch die Worte Hott und Hü,
Bald so, bald so, vor allen Dingen
Dahin, wo grad die Leute gingen.

Fast jeder, der's noch nicht gesehn,
Bleibt unwillkürlich stille stehn,
Ruft: "Lieber Gott, was ist denn das?"
Greift in den Sack, gibt ihnen was
Und denkt noch lange gern und heiter
An dieses Roß und diesen Reiter.

So hätten denn gewiß die zwei
Durch fortgesetzte Bettelei,
Vereint in solcherlei Gestalt,
Auch ferner ihren Unterhalt,
Ja, ein Vermögen sich erworben,
Wär' Bischof Martin nicht gestorben.

Als dieser nun gestorben war,
Legt man ihn auf die Totenbahr
Und tät' ihn unter Weheklagen
Fein langsam nach dem Dome tragen
Zu seiner wohlverdienten Ruh.
Und sieh, ein Wunder trug sich zu.

Da, wo der Zug vorüberkam,
Wer irgend blind, wer irgend lahm,
Der fühlte sich sogleich genesen,
Als ob er niemals krank gewesen.

Oh, wie erschrak die lahme Frau!
Von weitem schon sah sie's genau,
Weil sie hoch oben, wie gewohnt,
Auf des Gemahles Rücken thront.
"Lauf", rief sie, "laufe schnell von hinnen,
Damit wir noch beizeit entrinnen."
Er läuft, er stößt an einen Stein,
Er fällt und bricht beinah ein Bein.

Die Prozession ist auch schon da.
Sie zieht vorbei. Der Blinde sah,
Die Lahme, ebenfalls kuriert,
Kann gehn, als wie mit Öl geschmiert,
Und beide sind wie neugeboren
Und kratzen sich verdutzt die Ohren.

Jetzt fragt es sich: Was aber nun?
Wer leben will, der muß was tun.
Denn wer kein Geld sein eigen nennt
Und hat zum Betteln kein Talent
Und hält zum Stehlen sich zu fein
Und mag auch nicht im Kloster sein,
Der ist fürwahr nicht zu beneiden.
Das überlegten sich die beiden.

Sie, sehr begabt, wird eine fesche
Gesuchte Plätterin der Wäsche.
Er, mehr beschränkt, nahm eine Axt
Und spaltet Klötze, daß es knackst,
Von morgens früh bis in die Nacht.
Das hat Sankt Martin gut gemacht.