Über uns Geschichte Brauchtum Vorgebirge Mundart Termine im Ort Sitemap Intern Dateschutzerklärung
Startseite Brauchtum St. Martin in Roisdorf Gewinn-Nummern der Verlosung 2019

Brauchtum


Feste und Feiern im Jahreskreis Karneval in Roisdorf Der Mai, der Mai, der lustige Mai ... Fastenzeit und Karwoche Kräutersegnung an Mariä Himmelfahrt Roisdorfer Großkirmes St. Martin in Roisdorf Advent und Weihnachten in Roisdorf Kinderspiele in Roisdorf 1939 bis 1948

Bilder vom Martinstag 2019 Gewinn-Nummern der Verlosung 2019 Martinstag 2019 St. Martin bringt das Dorf zum Leuchten Martinsausschuss Roisdorf In jedem Jahr ein neuer St. Martin Alte und neue Lieder zu St. Martin Der Hitzemann

Impressum Kontakt

Gewinn-Nummern der Verlosung 2019

Bratfertige Martinsgänse und Warengutscheine!

Die Gewinn-Nummern wurden bei der öffentlichen Verlosung im Pfarrheim St. Clara am 8. November 2019 ermittelt.

Gegen Vorlage der entsprechenden Martinslose erhalten Sie vom 11. bis zum 30. November 2019 in der Katholischen Kindertagesstätte in der Heilgersstraße, neben der Kath. Pfarrkirche St. Sebastian, Gutscheine, die Sie bei Einzelhändlern bzw. Gewerbetreibenden einlösen können.

Gutscheine über bratfertige Martinsgänse entfallen auf folgende Nummern:

0016 0693 0885 1490 1711
2220 2281 2301 2506 3145
3707 3944 4286 4489 4612
4944 5081 5174 5296 5368
5388 5444 5548 5604 5652
5670 5697 5961 6206 6279

Über Einkaufsgutscheine im Wert von 10,- € können sich die Besitzer dieser Nummern freuen:

0091 0294 0501 0702 0807
0852 0929 1558 2305 2309
2953 3096 4021 4040 4098
4109 4134 4336 4359 4530
4645 4673 4690 4780 4802
5245 5348 5609 5637 5810
5966 6041 6288 6386  

Zum Trost, falls Sie doch nichts gewonnen haben sollten, hier ein humorvolles Martinsgedicht von Wilhelm Busch:

Unbeliebtes Wunder

In Tours, zu Bischof Martins Zeit,
Gab's Krüppel viel und Bettelleut.
Darunter auch ein Ehepaar,
Was glücklich und zufrieden war.
Er, sonst gesund, war blind und stumm;
Sie sehend, aber lahm und krumm
An jedem Glied, bis auf die Zunge
Und eine unverletzte Lunge.

Das paßte schön. Sie reitet ihn
Und, selbstverständlich, leitet ihn
Als ein geduldig Satteltier,
Sie obenauf, er unter ihr,
Ganz einfach mit geringer Müh,
Bloß durch die Worte Hott und Hü,
Bald so, bald so, vor allen Dingen
Dahin, wo grad die Leute gingen.

Fast jeder, der's noch nicht gesehn,
Bleibt unwillkürlich stille stehn,
Ruft: "Lieber Gott, was ist denn das?"
Greift in den Sack, gibt ihnen was
Und denkt noch lange gern und heiter
An dieses Roß und diesen Reiter.

So hätten denn gewiß die zwei
Durch fortgesetzte Bettelei,
Vereint in solcherlei Gestalt,
Auch ferner ihren Unterhalt,
Ja, ein Vermögen sich erworben,
Wär' Bischof Martin nicht gestorben.

Als dieser nun gestorben war,
Legt man ihn auf die Totenbahr
Und tät' ihn unter Weheklagen
Fein langsam nach dem Dome tragen
Zu seiner wohlverdienten Ruh.
Und sieh, ein Wunder trug sich zu.

Da, wo der Zug vorüberkam,
Wer irgend blind, wer irgend lahm,
Der fühlte sich sogleich genesen,
Als ob er niemals krank gewesen.

Oh, wie erschrak die lahme Frau!
Von weitem schon sah sie's genau,
Weil sie hoch oben, wie gewohnt,
Auf des Gemahles Rücken thront.
"Lauf", rief sie, "laufe schnell von hinnen,
Damit wir noch beizeit entrinnen."
Er läuft, er stößt an einen Stein,
Er fällt und bricht beinah ein Bein.

Die Prozession ist auch schon da.
Sie zieht vorbei. Der Blinde sah,
Die Lahme, ebenfalls kuriert,
Kann gehn, als wie mit Öl geschmiert,
Und beide sind wie neugeboren
Und kratzen sich verdutzt die Ohren.

Jetzt fragt es sich: Was aber nun?
Wer leben will, der muß was tun.
Denn wer kein Geld sein eigen nennt
Und hat zum Betteln kein Talent
Und hält zum Stehlen sich zu fein
Und mag auch nicht im Kloster sein,
Der ist fürwahr nicht zu beneiden.
Das überlegten sich die beiden.

Sie, sehr begabt, wird eine fesche
Gesuchte Plätterin der Wäsche.
Er, mehr beschränkt, nahm eine Axt
Und spaltet Klötze, daß es knackst,
Von morgens früh bis in die Nacht.
Das hat Sankt Martin gut gemacht.