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Gewinn-Nummern der Verlosung 2017

Bratfertige Martinsgänse und Warengutscheine!

Die Gewinn-Nummern werden bei der öffentlichen Verlosung im Pfarrheim St. Clara am 10. November 2017 ermittelt.

Gegen Vorlage der entsprechenden Martinslose erhalten Sie vom 13. bis zum 30. November 2017 in der Katholischen Kindertagesstätte in der Heilgersstraße, neben der Kath. Pfarrkirche St. Sebastian, Gutscheine, die Sie bei Einzelhändlern bzw. Gewerbetreibenden einlösen können.

Gutscheine über bratfertige Martinsgänse entfallen auf folgende Nummern:

0102 0118 0661 0959 1036
1120 1435 1618 2092 2297
2364 2560 2683 2681 3239
3322 3558 3744 3757 4040
4292 5086 5107 5187 5299
5307 5626 5767 5812 5901

Über Einkaufsgutscheine im Wert von 10,- € können sich die Besitzer dieser Nummern freuen:

0259 0278 0313 0320 0437
0487 0684 0810 0880 1027
1158 1188 1250 1465 1562
2294 2531 2557 2959 2988
3366 3618 3645 3956 4060
4471 4717 4764 4919 5663
5801 6025 6078 6121 6350

Zum Trost, falls Sie doch nichts gewonnen haben sollten, hier ein humorvolles Martinsgedicht von Wilhelm Busch:

Unbeliebtes Wunder

In Tours, zu Bischof Martins Zeit,
Gab's Krüppel viel und Bettelleut.
Darunter auch ein Ehepaar,
Was glücklich und zufrieden war.
Er, sonst gesund, war blind und stumm;
Sie sehend, aber lahm und krumm
An jedem Glied, bis auf die Zunge
Und eine unverletzte Lunge.

Das paßte schön. Sie reitet ihn
Und, selbstverständlich, leitet ihn
Als ein geduldig Satteltier,
Sie obenauf, er unter ihr,
Ganz einfach mit geringer Müh,
Bloß durch die Worte Hott und Hü,
Bald so, bald so, vor allen Dingen
Dahin, wo grad die Leute gingen.

Fast jeder, der's noch nicht gesehn,
Bleibt unwillkürlich stille stehn,
Ruft: "Lieber Gott, was ist denn das?"
Greift in den Sack, gibt ihnen was
Und denkt noch lange gern und heiter
An dieses Roß und diesen Reiter.

So hätten denn gewiß die zwei
Durch fortgesetzte Bettelei,
Vereint in solcherlei Gestalt,
Auch ferner ihren Unterhalt,
Ja, ein Vermögen sich erworben,
Wär' Bischof Martin nicht gestorben.

Als dieser nun gestorben war,
Legt man ihn auf die Totenbahr
Und tät' ihn unter Weheklagen
Fein langsam nach dem Dome tragen
Zu seiner wohlverdienten Ruh.
Und sieh, ein Wunder trug sich zu.

Da, wo der Zug vorüberkam,
Wer irgend blind, wer irgend lahm,
Der fühlte sich sogleich genesen,
Als ob er niemals krank gewesen.

Oh, wie erschrak die lahme Frau!
Von weitem schon sah sie's genau,
Weil sie hoch oben, wie gewohnt,
Auf des Gemahles Rücken thront.
"Lauf", rief sie, "laufe schnell von hinnen,
Damit wir noch beizeit entrinnen."
Er läuft, er stößt an einen Stein,
Er fällt und bricht beinah ein Bein.

Die Prozession ist auch schon da.
Sie zieht vorbei. Der Blinde sah,
Die Lahme, ebenfalls kuriert,
Kann gehn, als wie mit Öl geschmiert,
Und beide sind wie neugeboren
Und kratzen sich verdutzt die Ohren.

Jetzt fragt es sich: Was aber nun?
Wer leben will, der muß was tun.
Denn wer kein Geld sein eigen nennt
Und hat zum Betteln kein Talent
Und hält zum Stehlen sich zu fein
Und mag auch nicht im Kloster sein,
Der ist fürwahr nicht zu beneiden.
Das überlegten sich die beiden.

Sie, sehr begabt, wird eine fesche
Gesuchte Plätterin der Wäsche.
Er, mehr beschränkt, nahm eine Axt
Und spaltet Klötze, daß es knackst,
Von morgens früh bis in die Nacht.
Das hat Sankt Martin gut gemacht.